Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen dienen dem Erfahrungsaustausch und der gegenseitigen Unterstützung von Betroffenen und deren Angehörigen. Meist werden sie ehrenamtlich geleitet.

Historisch wurzeln der Selbsthilfeansatz in den Befreiungsbewegungen der Frauen und der Jugend des 19. Jahrhunderts. Im modernen Sinne sind die Selbsthilfegruppen seit den 1960er Jahren Ausdruck der Mündigkeit und Selbstverantwortung von Personen, die von einer speziellen Problematik betroffen sind und sich dazu solidarisch bekennen.

Durch das besondere gesundheitspolitische Engagement des Professors für Medizinische Psychologie Michael Lukas Moeller sind die Selbsthilfegruppen ab den 1970er Jahren zu einem fachlich anerkannten Bestandteil des Gesundheitswesens geworden. Sie werden inzwischen von den Kranken- und Rentenversicherungen finanziell unterstützt.

Im Rahmen unserer Nachbefragung von stationär behandelten Patientinnen und Patienten berichtet Dr. Bernd Sobottka (Vorträge), dass 36 % der Antworter angegeben haben, dass sie im Anschluss an die Behandlung eine Selbsthilfegruppe besucht haben.

Selbsthilfegruppen für Suchtkranke:
Bundesweit verteilt gibt es Selbsthilfegruppen für Glücksspielsüchtige und stoffgebundene Suchtformen.
Erkundigen Sie sich nach einer für Sie passenden Gruppe vor Ort!
www.gluecksspielsucht.de
www.dhs.de

Angehörigen empfehlen wir diese Seiten:
www.onlinesucht.de
www.aktiv-gegen-mediensucht.de

Adresse empfehlen
Wir sind für jede Adressenempfehlung einer neu gegründeten Selbsthilfegruppe dankbar!
Schicken Sie uns eine E-Mail acappeller@ahg.de mit allen Angaben zum Namen, der unterstützenden Einrichtung, dem Ort, dem Treffpunkt, der PLZ, einer Kontaktperson und der E-Mail-Adresse. Wir nehmen den Eintrag dann vor.

Beratungs-Hotline 01801-244-222 (Festnetz 3,9 ct./Min. - mobil max. 42 ct./Min. beratung@ahg.de